PhoneWall
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PhoneWall im DetailVarianten, Ablauf und Grundsätze

Die Varianten

In welchen Formen es das geben soll

Noch ist nichts davon bestellbar. Die Frage kommt aber in jedem Gespräch, deshalb steht hier, worauf es hinauslaufen soll — und was davon heute schon läuft.

Läuft heute

Software auf Ihrer Hardware

Auf einem kleinen Server oder einem Raspberry Pi. Sie stellen die Maschine, ich sage Ihnen, was sie können muss.

Läuft heute

Software plus Einkaufsliste

Eine benannte Geräteliste für den Telefonteil, gekauft wird im Handel. Für alle, die nicht auswählen wollen.

Geplant

Ein fertiges Gerät

Mit Display und Lautsprecher, bedienbar ohne Bildschirm — für alle, die keinen Rechner aufstellen wollen.

Geplant

Ein eigener Telefonadapter

Für alte Apparate ohne Internet, ein- und ausgehend. Bis es ihn gibt, tut ein Seriengerät denselben Dienst.

Dazu, in jeder Form: Fernzugriff nur mit zweitem Nachweis, auf Wunsch verschlüsselte Ablage von Notizen und Aufzeichnungen, und eingerichtet wird über ein Web-Menü — wer ein Router-Menü bedienen kann, kommt zurecht.

Geplant heißt geplant: kein Datum, kein Preis, keine Vorbestellung. Was heute läuft, läuft an meinem eigenen Anschluss. Erfahren Sie mehr: Weiche, Ansagen, Einwilligung, Nachtruhe — und was PhoneWall nicht kann

Warum ich das gebaut habe

Das Telefon ist der letzte Kanal ohne Filter

E-Mail hat einen Spamfilter. An der Haustür gibt es eine Klingel und einen Spion. Das Telefon klingelt einfach. Und wer abnimmt, ist im Nachteil: Zeitdruck, freundlicher Ton, eine angebliche Bank, ein angeblicher Enkel. Man muss nicht leichtgläubig sein, um darauf hereinzufallen. Man muss nur überrascht werden.

Die üblichen Ratschläge helfen mir nicht weiter. Ich wollte keinen Türsteher, sondern jemanden, der vorher fragt.

Also habe ich es gebaut. Für meinen eigenen Anschluss, nicht als Produkt. Ich nenne es für mich das Vorzimmer: erst der Empfang, dann der Angerufene — nur dass der Empfangsmitarbeiter nie schlechte Laune hat und nachts nicht schläft.

Erfahren Sie mehr: gegen welche Maschen das hilft — und gegen welche nicht

Warum nicht einfach sperren

Eine Sperrliste löst das Problem nicht

Sperrlisten kennen nur, was schon jemand gemeldet hat. Der Enkeltrick ruft selten zweimal von derselben Nummer an. Bis eine Nummer auf der Liste steht, hat sie ihre Arbeit getan.

VerfahrenWas es tutWo es aufhört
Sperrlisteblockt gemeldete Nummern die frische Nummer kommt durch
Nur-Bekannte-Listelässt nur das Telefonbuch durch Arzt, Handwerker, Behörde bleiben außen vor
Nicht mehr abnehmenwirkt sofort man ist nicht mehr erreichbar
PhoneWallfragt jeden Unbekannten eine gefälschte bekannte Nummer

Die letzte Zeile steht bewusst da. Wer eine Nummer aus Ihrem Telefonbuch fälscht, kommt an PhoneWall vorbei. Alles andere wäre gelogen.

Erfahren Sie mehr: was jede Maßnahme gegen Betrugsanrufe leistet – und wo sie versagt

Was Sie entscheiden

Was mit einem unbekannten Anruf passiert, legen Sie fest

Mitschnitt nur mit Zusage

Wenn Sie es wollen: Aufzeichnung, aber angekündigt und nur, wenn der Anrufer ausdrücklich zustimmt.

Nachts ist Ruhe

Zeiten, Listen und Ansagen sind Ihre Entscheidung, für jede Rufnummer getrennt.

Der Weg eines Anrufs

So läuft ein Anruf ab

Vier Schritte: Die Anlage nimmt an, bevor es klingelt. Der fremde Anrufer hört eine Ansage und beantwortet eine Frage. Erst danach klingelt das Telefon im Haus — wer auflegt, hat nie geklingelt. Und hinterher bleibt eine Notiz: wer, wann, wie lange, mit oder ohne Zusage.

Der Weg eines Anrufs im Detail — Telefonbuch, Ansagen, Einwilligung, Nachtruhe

Woran ich mich halte

Was ich nicht verhandle: keine heimliche Aufzeichnung, keine Cloud

Erst fragen, dann aufnehmen. Es gibt keine heimliche Aufzeichnung. Die Ansage sagt vorher, was passiert, und ohne Zusage passiert es nicht.

Alles bleibt im Haus. Kein Cloud-Dienst hört mit — auch nicht dafür, ein gesprochenes „ja" von einem „nein" zu unterscheiden. Wer eine Anlage aufstellt, die Gespräche kennt, sollte sie nicht fremdvermieten.

Und niemand wird ausgesperrt, der gebraucht wird. Notrufe gehen immer und werden nie aufgezeichnet.

Eine abgelehnte Aufzeichnung beendet kein Gespräch.

Das ist die Voreinstellung, kein Grundsatz — wer es strenger will, stellt es strenger. Für den Notruf gilt das nicht.

Erfahren Sie mehr: warum eine Ansage allein nicht reicht

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